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Geschichten » Andreas Stihl


Andreas Stihl (Motorsägen)



(* 1896 in Zürich; † 1973)

Andreas Stihl

Als gelernter Ingenieur gründete Andreas Stihl 1926 im Stuttgarter Stadtteil Cannstatt die Firma "A. STIHL Maschinenfabrik", die zunächst Dampfkessel-Vorfeueranlagen herstellte. Hierdurch verdiente die Firma das Geld für den Bau von Motorsägen und brachte schon nach kurzer Zeit die erste Elektromotorsäge auf den Markt, die aufgrund ihres hohen Gewichts (46 kg) von zwei Männern bedient werden musste.

1929 stellte Stihl die erste Motorsäge mit Benzinmotor vor. Nur zwei Jahre später wurde diese Stihlsche Baumfällmaschine in großen Stückzahlen nach Russland, USA und Kanada exportiert. In den Folgejahren wurde sie technisch weiter verbessert.

1944 wurde das Werk in Bad-Cannstatt durch einen Bombenangriff zerstört und nach dem Krieg im benachbarten Waiblingen wieder aufgebaut. 1950 stellte Stihl die erste Motorsäge (STIHL BL) vor, die nun von einem einzelnen Arbeiter bedient werden konnte.

Durch die legendäre STIHL Contra wurde Stihl 1959 als Vater der Motorsäge bekannt. Durch das geringe Gewicht (12 kg) dieser Säge mit einer Leistung von 6 PS setzte sich die Motorisierung der Waldarbeit weltweit durch. Nach nicht einmal 2 Jahren wurden über 200.000 Stück dieser Motorsäge produziert. Stihl charterte 1961 eigens Frachtflugzeuge, um den hohen Bedarf in Kanada und Amerika decken zu können. In den nachfolgenden Jahren wurden seine Motorsägen in der ganzen Welt vertrieben. Die Firma stieg bis 1971 zum größten Motorsägenhersteller der Welt auf. 1973 starb Stihl und hinterlässt ein Unternehmen, die ANDREAS STIHL AG & Co. KG, das heute in über 160 Ländern aktiv ist. Die Firma setzte 2003 ca. 1.530 Mio Euro (davon ca. 87% im Ausland) um und beschäftigte ca. 7.570 Mitarbeiter(innen), davon ca. 3.300 in Deutschland.

Andreas Stihl hat durch seine Erfindungsgabe und seinen Unternehmensgeist die Waldarbeit leichter und wirtschaftlicher gemacht. Waldarbeiter stiegen durch seine Erfindung und Weiterentwicklung der Motorsäge von schlecht bezahlten Tagelöhnern zu anerkannten Facharbeitern auf.

Dieser Artikel basiert auf einem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde von uns aktualisiert. Für den Originaltext unter GNU-Lizenz bitte besuchen sie www.de.wikipedia.org


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